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Editorial der Präsidentin der KfOe
Neue Imagekampagne
Neuer Auftritt an der Basler Berufs- und Bildungsmesse
Apotheken-Ratgeber
Editorial der Präsidentin der KfOe
Gesund werden. Gesund bleiben. Apotheken beider Basel mit aktuellem Motto in die neue Öffentlichkeitskampagne
Sehr geehrte Kundinnen und Kunden Geschätzte Partner
Es freut uns, Ihnen den neuen Newsletter der Apotheken beider Basel vorzustellen. Er steht im Zeichen von Projekten mit denen die Berufsverbände von Basel-Stadt und Baselland ihre Stärken und Angebote für die Bevölkerung der Region aufzeigen wollen. Dabei informieren wir Sie vierteljährlich im Detail über spezifisch ausgewählte Dienstleistungen und saisonal aktuelle Themen von denen Sie in Ihrer Apotheke profitieren können.
In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zunächst unsere neue Werbekampagne vor. Sie soll unser umfassendes Beratungs- und Dienstleistungsangebot vermehrt bekannt machen.
Des weiteren finden Sie im Ratgeberteil nützliche Tipps zu aktuellen Gesundheitsfragen.
Nun wünschen wir Ihnen eine spannende Lektüre.
Dr. Pasqualine Balmelli-Gallacchi FPH Offizinpharmazie, Präsidentin der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit
Neue Imagekampagne
Mit dem Claim „Direkt in die Apotheke“ positionieren sich die Apotheken beider Basel auch künftig als kompetente Anlauf- und Beratungsstelle für Gesundheitsfragen. Die Kampagne beinhaltet Massnahmen im Bereich Werbung, PR, Internet, Sponsoring und Messen. Sie hat zum Ziel, ausgewählte Stärken der Apotheken aufzuzeigen und über die umfassenden Dienstleistungen zu informieren. Der Auftritt in der Werbung nimmt Bezug zu kulturellen Besonderheiten der Region Basel und zu kundennahen Themen. Die Werbesujets werden als Tramhänger in den Linien der BVB und BLT zu sehen sein.
Passend zum Lancierungstermin der Kampagne während der Basler Fasnacht, illustriert das erste Sujet eine traditionelle Fasnachtslarve.
Ein grünes Pflaster zur Aufmerksamkeit
Das auffällige, grüne Pflaster, welches in der gesamten Kampagne als „Visual“ eingesetzt wird, nimmt den Claim „Direkt in die Apotheke“ auf. Dieser empfiehlt, die niederschwelligen Beratungs- und Behandlungsangebote der Apotheken zu nutzen. Die Beratung in den Apotheken ist kostenlos und erfordert keine Voranmeldung. Entsprechend die Headline: „Mit dem «Ändstreich» sollte das Trommeln und Pfeifen aufhören. Ihre Apotheke hilft bei Kopf- und Halsschmerzen“.
Kampagnen-Team
Die Kommission für Öffentlichkeitsarbeit KfOe, bestehend aus VertreterInnen des Baselstädtischen Apotheker-Verbands und des Basellandschaftlichen Apothekervereins zeichnet sich für die Kampagne der Apotheken beider Basel verantwortlich. Die KfOe wird von den beiden PR-Beraterinnen Salome Fünfschilling und Sibylle Hänni extern beraten. Für die gestalterischen Arbeiten ist Graphic Designer Pascal Kottmann verantwortlich.
Moderner Auftritt mit neu gestaltetem Logo
Die gemeinsame Imagekampagne nutzt die Stärken beider Berufsverbände für die Region Basel-Stadt und Baselland. Der Baselstädtische Apotheker-Verband BAV und der Basellandschaftliche Apothekerverein BLAV treten entsprechend unter dem gemeinsamen Logo „Apotheken beider Basel“ auf. Mit dem neuen Auftritt in der Kampagne wurde auch das Logo umgestaltet.
Neuer Auftritt an der Basler Berufs- und Bildungsmesse
Für die Apotheken beider Basel war die Teilnahme an der Basler Berufs- und Bildungsmesse ein grosser Erfolg. So konnte bei zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Interesse für den vielseitigen Beruf der Pharma-Assistentin geweckt werden. Der neu gestaltete Messestand, mit eigens designten Apotheker-Möbeln, hat viel positives Echo ausgelöst. Auch der Gewerbeverband Basel-Stadt war mit der zweiten Ausgabe der Messe mit rund 25'000 Besucherinnen und Besuchern sehr zufrieden. Die Basler Berufs- und Bildungsmesse findet wiederum in zwei Jahren statt.
Fotogalerie Basler Berufs- und Bildungsmesse
Apotheken-Ratgeber
Grippe oder Erkältung vorbeugen
Im Voksmund sagt man oft „ich bin vergrippt“, dabei meint man eigentlich, dass man eine starke Erkältung erwischt hat. Sowohl Grippe wie auch Erkältung werden durch Viren ausgelöst. Die Symptome unterscheiden sich jedoch bei den beiden Erkrankungen. Bei einer Grippe tritt innerhalb von wenigen Stunden hohes Fieber auf, begleitet von Schüttelfrost und starken Kopf- und Gliederschmerzen. Eine Erkältung wird meistens von Schnupfen, Halsschmerzen und Husten begleitet. Während die Grippe eine nicht harmlose Krankheit ist, ist die Erkältung weniger gravierend. Ihre Apotheke wird Ihnen gegebenenfalls einen Arztbesuch empfehlen.
Ein 75-jähriger Mensch ist durchschnittlich 200 Mal in seinem Leben erkältet. Und da eine Erkältung ca. eine Woche dauert, verbringt jeder Mensch etwa zwei bis drei Jahre seines Lebens mit Schnupfen und Husten.
Apotheker-Tipp
Medikamente und Gifte – was Eltern wissen sollten
Zusammenfassung aus dem Referat von Dr. Markus Lampert, Spitalpotheker am Kantonsspital Bruderholz und Lehrbeauftragter der Universität Basel, für die Apotheken beider Basel.
„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“. Diese Aussage sollte im Zusammenhang mit der Verabreichung von Medikamenten an Kinder besonders beachtet werden. Kinder unterscheiden sich von Erwachsenen nicht nur bezüglich ihrer Körpergrösse, dem Körpergewicht, ihrer Körperzusammensetzung und der Organfunktionen, sondern auch in ihren Verhaltensweisen und ihrer Kommunikation. So kann sich beispielsweise ein Baby nur durch Schreien ausdrücken oder ein Kleinkind noch nicht exakt formulieren, wo es ihm weh tut.
Grundsätzlich gilt die Regel: Medikamente so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Wichtig ist auch die zusätzliche Unterstützung mit Flüssigkeit oder angemessener Kleidung (Wärmeausgleich). Ihre Apotheke kann Sie bei der Beurteilung der gesundheitlichen Störung ihres Kindes unterstützen, Ihnen geeignete medikamentöse und nicht-medikamentöse Massnahmen empfehlen und Sie mit Anwendungsinstruktionen bei der Therapie durch den Kinderarzt unterstützen.
In Ihrer Apotheke bekommen Sie dem Kindesalter angepasste Arzneiformen und Anwendungs- und Dosierhilfen. Bitte setzen Sie keine Erwachsenen-Medikamente für Kinder ein und entsorgen Sie Medikamentenreste aus ärztlich verordneten früheren Therapien.
Kinder und Gifte In der Jahresstatistik 07 des Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrums werden 56.7% der Anfragen zu Vergiftungen als „potenzielle Gefährdung“ eingestuft. In 54% der Fälle von Giftkontakten sind Kinder betroffen. Davon 42.5% Kinder unter fünf Jahren. Wodurch entstehen Vergiftungen? In 36.1% der Fälle von Giftkontakten sind Medikamente für eine Vergiftung verantwortlich, in 25.6% der Fälle sind es Haushaltprodukte und in 11.8% der Fälle Pflanzen. Wussten Sie beispielsweise, dass der Weihnachtsstern zu den Giftpflanzen gehört? Welches sind die Folgen der Vergiftungen? Glücklicherweise sind die Hälfte der Fälle in ihrem Verlauf bei Kindern symptomlos und nur 1.5% der Fälle gelten als schwere Vergiftungen. Was tun: Schliessen Sie Chemikalien jeder Art und Medikamente in separate Fächer, für Kinder unerreichbar und bewahren Sie diese ausschliesslich in der Originalverpackung auf. Überflüssige Chemikalien und Medikamente sollten einmal im Jahr aus dem Haushalt entfernt werden und zur Vernichtung an die Verkaufsstellen zurückgebracht werden.
Und wenn doch etwas passiert.... 24-Stunden Nofallnummer 145
Was Sie wissen sollten:
- Jede Apotheke verfügt über ein Sortiment an Gegengiften
- Ihr Apotheker/Ihre Apothekerin kennt die Merkmale und Gefährlichkeit von Giftpflanzen
- Ihre Apotheke kann Sie in der Anfrage an das Tox-Zentrum unterstützen
Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum gibt rund um die Uhr unentgeltlich ärztliche Auskunft bei Vergiftungsfällen und Vergiftungsverdacht. Lernen Sie mehr über den Umgang mit Giften auf:
www.toxi.ch
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